Wickeln, wickeln, und noch mal wickeln…

…. das war meine Abendbeschäftigung gestern.

Eigentlich wollte ich gestern nur schnell meine Kaffeeböhnchen-Socken fertigstricken, damit ich ganz schnell mit einem Schaltuch anfangen kann, das schon lange fällig ist. Ihr wisst ja, bloss nicht zu viel auf einmal anfangen…. zumindest nehme ich mir das immer vor ;o)

Jedenfalls waren die Socken auch schnell fertig, und ich konnte mich meinem neuen Projekt „Nymphalidea“ (Ravelry-Anleitung hier) widmen. Ich hatte noch ein Knäuel Zauberball „Heißes Eisen“ von Schöppel, das ich schon lange verstricken wollte, aber nie ein passendes Projekt dazu gefunden habe.

Jetzt ist es aber nicht so, dass dieser Zauberball schon seit 1 Jahr unberührt in meinem Wollregal faulenzen darf. Nein, ich glaube, dass dieses Knäuel schon am meisten mitmachen musste.

Das erste Projekt (und das einzige, was mit dieser Wolle zur „Vollendung“ kam), war dieser Schal:

Nur leider hat er mir selbst nach waschen und spannen nicht richtig gefallen. Zum einen hat mich der harte Übergang an der linken Seite total geärgert (finde das schon ziemlich ärgerlich, wenn man eine schöne Farbverlauf-Wolle kauft und dann sowas beim Stricken entdecken muss). Zum anderen hat mir das Muster nicht gefallen. Also habe ich diesen Schal wieder aufgeribbelt.

Seit dem habe ich bestimmt 20 Projekte angefangen, bei denen ich dachte „hey da passt doch die Wolle toll dazu!!“ – nur leider war dann immer nach mehr oder weniger vielen Reihen Schluss, weils eben doch nicht gepasst hat oder mir doch nicht gefallen hat.

Leider hat der Zauberball unter diesen vielen Versuchen sehr gelitten.
Als ich gestern dann die „Nymphalidea“ anfangen wollte, musste ich nach 4 Reihen feststellen, dass die Wolle komplett verknotet und verwurstelt war. Also wieder aufribbeln und mir den Ball mal vornehmen – sollte ja nicht allzu lange dauern…..

… denkste….

Ich saß sage und schreibe 1,5 Stunden dran, diesen doofen Wollball zu entwirren und wieder neu zu einem Knäuel zu wickeln.
Aber dafür habe ich nun ein „funktionierendes“ Wollknäuel, mit dem sich wieder was anfangen lässt.
Habe auch schon ein paar Reihen der „Nymphalidea“ begonnen – und bisher gefällt sie mir ganz gut :o)

Also, ein kleiner Tipp an Euch:
wenn ihr etwas aufribbelt, achtet darauf, dass ihr das Knäuel wieder schön wickelt – ihr werdet es sonst irgendwann bereuen!

Liebe Grüße
Eure Ribbeltante Steffi


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